Führungen Odenthal

nächster Termin:

Mühlentag, Pfingstmontag 10.06.2019

13 - 15 Uhr

Spurensuche: "Mühlen und Mühlengeschichte(n)"

mit Bärbel Bosbach

Im Ortszentrum liegen die Spuren Odenthaler Mühlengeschichte

sehr verborgen und müssen erst wiederentdeckt werden. Auf

dem Weg, der zum Teil am idyllischen Dhünnufer entlang führt,

wird die Geschichte der Getreidemüllerei von ihren Anfängen in

der Steinzeit bis in die Neuzeit erläutert. Lange war dabei die

Getreide­verarbeitung mit Hand, Stein und Tier reine Frauen-

arbeit. In Odenthal reichen die Spuren dabei bis in die Steinzeit.

Mit Nutzung der Wasserkraft im Mittelalter wurde dieses

Handwerk meist Männerarbeit und wichtiger Teil des Feudal-

systems. Mühlenzwang und abgelegene Lage der Mühlen

führten zum schlechten Ruf der Müller und zahlreichen

Sagen und Märchen. Er stand demnach mit geheimnisvollen

Wesen und bösen Mächten in Verbindung, die sich besonders

im Umfeld der Mühle zeigten. Der Müller war ihr Verbündeter

und man begegnete ihm mit Vorsicht. Der Weg führt zur

Steiner Mühle, der wahrscheinlich ältesten Mühle von Odenthal.

Ihre wechselvolle Geschichte wird im Mühlenmuseum von

Günter Blömer lebendig.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden.

Treffpunkt um 13 Uhr ist das Rathaus in Odenthal.

Kostenbeitrag 8 Euro pro Person (7 Euro für Mitglieder).

 

Anmeldung Bärbel Bosbach: Tel. 0173-1852880

Anmeldung Email: LuGeV@web.de

nächster Termin: in Vorbereitung

Spurensuche: "Odenthal im 2. Weltkrieg"

Exkursion gegen das Vergessen

mit Randolf Link

Der Verein Landschaft und Geschichte e.V. geht auf Spurensuche in Odenthal. Auf einer 11 Kilometer langen Exkursion zeigt Randolf Link die verborgenen Spuren, die der 2. Weltkrieg in Ort und Landschaft hinterlassen hat.

Schwalbenheim, Odinssaal und Luftschutzbunker erinnern im Ortszentrum an die schrecklichen Kriegszeiten. Dann geht es Richtung Funkenhof, wo ein ausgeklügeltes und zuletzt nutzloses Verteidigungssystem zu entdecken ist. Zudem liegt hier ganz in der Nähe die berühmte Absturzstelle des B17-Bombers „Texas Glad“. Dhünnabwärts folgen die Furten und Schützengräben auf Schildgen zu. Von Uppersberg aus nahmen damals 2 Flakgeschütze die anrückenden Amerikaner unter Beschuss. Der Kampf um Schildgen in den letzten Kriegstagen führte zu vielen Opfern auch unter der Zivilbevölkerung. Diese Geschütze konnten die zerstörerischen Großangriffe auf die Metropole Köln nicht verhindern, brachten aber in den letzten Kriegstagen noch Tod und Unglück in diesen Teil des Bergischen Landes.

 

Die Exkursion gegen das Vergessen dauert ca. 4 Stunden. Treffpunkt um 13 Uhr ist das Rathaus in Odenthal.

Kostenbeitrag 10 Euro pro Person (8 Euro für Mitglieder).

 

Anmeldung Randolf Link: Tel. 02207-912884

Anmeldung Email: LuGeV@web.de