GEOLOGICA 2019

Termin:

1. Dezember 2019, 10 - 16 Uhr

 

Sonntag, 01. Dezember 2019, 1. Advent

46. Rheinisch-Bergische

Mineralien- und Fossilienbörse

 

Kreishaus des Rheinisch-Bergischen Kreises,

Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach

 

Die Traditionsbörse für das Bergische Land ist

von 10 – 16 Uhr für Besucher geöffnet.

Der Eintritt ist für Besucher frei.

Die Börse in Bergisch Gladbach ist seit über 40 Jahren Treffpunkt für Fachleute und Sammler, die ihre Mineralien und Fossilien zeigen, tauschen und verkaufen. Sie ist aber auch Anlaufpunkt für alle diejenigen, die die Wunderwelt der Steine (neu) entdecken möchten. Der Verein „Landschaft und Geschichte e.V.“ (LuGeV), der die Börse mit dem Kulturbüro des Rheinisch-Bergischen Kreises veranstaltet, bietet auch diesmal wieder „Gold“-waschen und Fossilienmalen für junge Besucher. Im GeoTreff von LuGeV können sich Aussteller und Besucher bei Kaffee und Kuchen, Kaltgetränken und Snacks austauschen und stärken.

GEOLOGICA - VORTRÄGE 2019

11 Uhr

Dr. Wolfgang Stöcker

Vom WESEN des STAUBES

Dr. Wolfgang Stöcker, Gründer des Internationalen Staubarchivs, berichtet von faszinierenden Expeditionen in kleine Welten - Im Mikrokosmos steckt Größe - Staub ist Zivilisation - Staub kann schön sein, er ist geduldig und konsequent! Seit 2004 verfolgt Stöcker das Projekt, Staubproben von den unterschiedlichsten Orten der Welt zu archivieren. Er reist selbst an historisch bedeutsame Stätten, um dort eigenhändig Staub einzusammeln; zusätzlich versendet Stöcker Schreiben, in welchen er Menschen in Kirchen, Ministerien, Museen und ähnliche Institutionen um die Zusendung von Staubproben bittet. Neben den interessanten Herkunftsorten ist es Stöckers Unterscheidung von verschiedenen Staubkategorien, wie Sakralstaub und Kulturstaub, die die Beschäftigung mit dem Wesen des Staubs so spannend machen.

13 Uhr

Dipl.-Geol. Randolf Link

ALTENBERG

Baukunst aus STEIN und GLAUBEN

Im Hochmittelalter wurde an der Dhünn eine Burg gebaut, die zur Wiege des Bergischen Landes wurde. Als Baumaterial dienten die Rohstoffe aus der Umgebung, aber auch Baumaterialien aus dem römischen Köln wurden verwendet und sorgten für einen ungewöhnlichen Luxus. Dann wurden die Zisterziensermönche ins Land gerufen und bauten später ein Kloster an baugrundtechnisch ausgesuchter Stelle im Tal. Sorgsam erfolgte die Auswahl des geeigneten Baugrunds und sachkundig die Gewinnung und der Transport der Steine. Ihre Baukunst spiegelt den meisterhaften Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Steinmaterial. Der Geologe Randolf Link berichtet von neuen Erkenntnissen rund um Burg Berge und das Kloster Altenberg.

15 Uhr

Dr. Wolfgang Stöcker

Vom WESEN des STAUBES