BergbauExkursion

Der historische Bergbau auf dem Heckberg bei Overath Federath

mit Ute Herrmann und Ottmar Wagner

neuer Termin: 2019, in Vorbereitung

Silber für die Grafen

 

Bereits im 13. Jahrhundert fand am Nordhang des Heckbergs zwischen Engelskirchen und Much ein intensiver Bergbau auf Silber und Blei statt. Wie archäologische Funde belegen, lebten die hier tätigen Fachleute unmittelbar neben ihren Gruben in einer eigenen Siedlung. Eine kilometerlange Landwehr schützte den Bergbau vor Überfällen und Plünderungen von der nahen Brüderstraße. Wahrscheinlich musste die Erzgewinnung eingestellt werden, da zufließendes Wasser den Betrieb immer stärker behinderte. Hier blieben vielfältige und einmalige Spuren und Bodendenkmäler erhalten.

 

In späterer Zeit wurde am Heckberg vermehrt Eisenerz gewonnen und in der Nähe zu Metall verschmolzen. Auch diese Montanaktivitäten haben eindrucksvolle Spuren im Gelände hinterlassen. Im 19. Jahrhundert entstand dann ein modernes, maximal ca. 200 m tiefes Bergwerk mit drei Schächten, Förderstollen und zugehörender Erzaufbereitung, welches für ca. 50 Jahre ein bedeutender Arbeitgeber war. Wegen vermeintlicher Erschöpfung der Lagerstätte wurde die Grube Ende des 19. Jahrhunderts erneut stillgelegt. Neuere Untersuchungen beweisen aber, dass sehr wohl noch abbauwürdiges Erz vorhanden ist.

 

Die Exkursion wird ca. 4 Stunden dauern. Kostenbeitrag 10 Euro pro Person.



Voraussetzungen: gute Kondition (8 km mit mehreren An- und Abstiegen), festes Schuhwerk ist wichtig, wetterfeste Kleidung

 

Anmeldung mit Formular

und telefonisch bei Randolf Link (Telefon 02207-912884).





Ihre Formularnachricht wurde erfolgreich versendet.

Sie haben folgende Daten eingegeben:

Anmeldung Geoexkursion "Silber für die Grafen"

Bitte korrigieren Sie Ihre Eingaben in den folgenden Feldern:
Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Hinweis: Felder, die mit * bezeichnet sind, sind Pflichtfelder.