LuGeV-Exkursionen - Dauer ab 2,5 Std.

GeschichteExkursion mit Bernd Kaden

"Das Eifgental, eine bedeutende Bergische Kulturlandschaft"


Freitag, 11.09.2026, 15:30 - 18:00,
8 € Kinder bis 12 Jahre sind frei

Treffpunkt: Parkplatz Neuemühle


Das Eifgenbachtal zählt zu den bedeutenden Kulturlandschaften des Bergischen Landes.  Die Ortsnamen beiderseits des Eifgenbachs verweisen auf die Zeiten der sächsischen und fränkischen Landnahme, der Rodungen zur Landgewinnung und auf die Entwicklung der dortigen Besiedlung.

Die schier unerschöpfliche Wasserkraft führte zum Bau zahlreicher Mühlen, um Getreide zu mahlen, Öle zu pressen und begehrte Produkte herzustellen, beispielsweise in Hammerwerken und Pulvermühlen. Auf einer kurzweiligen Exkursion am Eifgenbach wird die Prägung dieser Kulturlandschaft durch den Menschen erlebbar.

Zum Abschluss wird die Neuemühle besichtigt.


  • Verpflegung: Rucksackverpflegung, optionale Einkehr in das Restaurant Neuemühle im Anschluss (bitte eigenständig reservieren)
  • Ausrüstung: Feste Schuhe, wetterangepasste Kleidung
  • Zusätzliche Hinweise: Ob an diesem Tag im Königswinterer Holzbackofen Brot gebacken und Zuchtforellen geräuchert werden, ist noch nicht festgelegt.  Holzbackofenbrot und geräucherte Forellen bitte in der Neuemühle selbst bestellen. 
Anmeldung per E-Mail

Tag des Geotops 2026

LuGeV-GeoExkursion mit Randolf Link 

"Magie aus Licht und Stein - Bausteine des Altenberger Doms"

Sonntag, 20.09.2026, 10 - 12:30 Uhr, 8 €

Treffpunkt: Barocker Torbogen gegenüber dem Altenberger Dom

Bitte mit Anmeldung

Vor 800 Jahren erreichte die Vision eines neuen, revolutionären Baustils das Rheinland und das Bergische Land. Aus der Magie des Lichts und der Steine entstanden die Tempel der Gotik. In Altenberg und Schloss Burg gründeten die genialen Baumeister auf soliden „Grauwacke“-Fundamenten. Der Geologe Randolf Link zeigt ein im Bergischen Land einmaliges Naturdenkmal und Geotop aus der Zeit, als die Wellen des Devonischen Meeres ihre Spuren im Stein formten.

Aus den Rohstoffen der Klosterlandschaft entstanden die Werk-, Dicht- und Klebstoffe aus Sand, Ton, Kalk, Eisen und Blei nach römischen Rezepten und Anleitungen. Sie sollten dafür sorgen, dass die Bauwerke den Naturgewalten und teuflischen Mächten trotzen.

Als perfekter Basisstein wurde der Trachyt aus dem Siebengebirge auf Wasserwegen herangeschafft. Praktischerweise gehörten die Steinbrüche dem Erzbischof von Köln, mit dem das Bergischen Grafenhaus verwandtschaftlich und freundschaftlich verbunden war. Die nie gefundenen Grundsteine zum Kölner Dom und Altenberger Dom legten dann auch die Mächtigen des Rheinlands gemeinsam.

Der Rundgang um den Altenberger Dom wird zur spannenden Suche nach den Baumaterialien, Werkzeugen und Kunstwerken des Hochmittelalters und den nicht enden wollenden Bemühungen um deren Erhaltung und Renovierung.